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Besar Nimani begann seine Karriere in Bielefeld im Jahre 1998 beim SV Brackwede. Der Boxsport verhalf dem jungen Migranten schnell Anschluss in seiner neuen Heimat zu finden. Eine erfolgreiche Amateurzeit nahm ihren Lauf. Er bestritt 98 Kämpfe, wovon er 87 für sich entschied. Die Westfalenmeisterschaft gewann er fünf Mal. Bei den Westdeutschen Meisterschaften belegte er drei Mal Platz 1. Bei den Deutschen Meisterschaften konnte Nimani nicht starten, da er zu diesem Zeitpunkt noch nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besaß. Während seiner Amateurzeit lernte er auch den heutigen WBO-Weltmeister Marco Huck kennen, wobei dieser bereits im Jahre 2004 zu den Profis wechselte. Bis heute pflegen die beiden Sportler ihre Jugendfreundschaft.

m Jahre 2011 wechselte Nimani zu den Profis und bestritt am 12. Februar gegen Thomas Freitag seinen ersten Profikampf. Nach 58 Sekunden war der Kampf vorbei und Freitag fand sich am Ringboden wieder. Die darauf folgenden sechs Kämpfe gewann Nimani ebenfalls durch Knockout. Am 15. Oktober 2011 durfte er bereits um die Internationale Deutsche Meisterschaft gegen Erve Mbongo kämpfen. In Velten ging es in der Ofen Stadthalle für Nimani zum ersten Mal über die Runden. Nach 10 Durchgängen konnte er mit einem Punktsieg seinen ersten Profititel feiern. Am 18. November 2012 qualifizierte sich Nimani für die IBF Europameisterschaft, nachdem er innerhalb knapp sieben Monaten erfolgreich vier Kämpfe bestritt. Gegen Sandor Micsko setzte er sich mit einem Knockout in der siebten Runde durch und errang seinen ersten internationalen Titel, die Europameisterschaft im Halb-Mittelgewicht der IBF.

Den bisher größten Erfolg konnte Nimani am 31. Mai 2014 in seiner Heimatstadt Bielefeld erringen, als er Mike Miranda bereits in der ersten Runde in die Knie zwang und somit neuer IBF International Titelträger wurde.